Lampen aus Papier

Irgendwie hab ich immer schon gerne mit Papier gebastelt und gefaltet. Großer Vorteil: man kann mit überschaubarem Aufwand nette Geburtstagsgeschenke produzieren. 
Fasziniert hat mich beim Origami, wie man – ganz ohne Schneiden und Kleben – aus einem quadratischen Stück Papier eine dreidimensionale Figur entstehen lassen kann. Bei den Lampen war ich allerdings nicht ganz so streng: hier durfte auch mal geklebt, gelocht und genäht werden. Beide Lampenschirme waren ursprünglich mal alte, Drucke von meinem Vater, die ich zusammengeklebt habe, um auf die nötige Größe zu kommen. Zuerst wird ein Muster gefaltet, dann alles wieder glattgestrichen, um schließlich mit Berg- und Talfalten das Volumen zu erzeugen. Die Enden werden dann einfach zusammengeklebt. Bei der runden Lampe wird jeweils unten und oben mit einem Faden die Form zusammengehalten. Im Gegensatz dazu wurde bei der zylinderförmigen Lampe ein 3D-gedruckter Plastikring zur Aussteifung reingeklebt. Da das Papier der Drucke relativ dick ist, geben die Lampen ein sehr warmes diffuses Licht ab – also mehr Ambient-Beleuchtung als funktionale Leselampe. 
 
Apropos Lampen: Ein bisschen herum experimentiert habe ich auch mit 3D druckbaren Lampen – hier eine Decken und eine Schreibtischlampe.
 

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